Sag’s mit Blumen – ohne Gift!

Heute habe ich eine Solo-Künstlerin in der Vase, nämlich die Rose “Amour Fou”, die sich in unserem Garten ganz prächtig entwickelt hat. Leider steht sie, wie zwei andere schöne Rosen auch, an einem unvorteilhaften Ort. Nur selten kommt man dort vorbei, um die Blütenpracht zu bewundern. Deswegen verschaffe ich hin und wieder besonders schönen Exemplaren einen Auftritt im Wohnzimmer, wo sie dann prompt von Besuchern und Bewohnern bestaunt werden.

Für mich sind Schnittblumen ein Luxus, den ich nicht gewohnt bin. Meine Eltern wären früher nie auf die Idee gekommen, Blumen zu kaufen – die hat man doch im Garten! Und selbst Schnittblumen aus dem Garten waren besonderen Anlässen vorbehalten, denn draußen halten sie doch viel länger!

Doch Schnittblumen sind heute zum Massenprodukt geworden. In Discountern, Supermärkten und beim Floristen erhält man zu jeder Jahreszeit Rosen aus Übersee. Welche Preis die bunte Pracht hat und welche Alternativen es dazu gibt, könnt ihr in meinem Beitrag “Sag’s mit Blumen – ohne Gift!” nachlesen.

Bestimmt fragt ihr euch, warum ich den Artikel nicht auf meinem Blog veröffentlicht habe, sondern im Wochenblatt. Mein Eindruck ist, dass meine Blogleser (also ihr:)) sowieso schon nachhaltig denken und sicher nicht auf die Idee kämen, im Winter Rosen aus Südafrika zu kaufen. Diejenigen, die über diese Themen nicht Bescheid wissen, erreicht mein Blog nicht. Das Wochenblatt wird als kostenlose Printausgabe an viele Haushalte verteilt. Vielleicht stößt so der ein oder andere auf den Beitrag, der sich bisher um nachhaltige Schnittblumen noch keine Gedanken gemacht hat.

Was haltet ihr davon? Wie erreicht man eine Zielgruppe, die sich bisher noch nicht so intensiv mit Nachhaltigkeit beschäftigt hat? Welche Schnittblumen landen bei euch auf dem Tisch (wenn überhaupt)?

Liebe Grüße,

Amely

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