Gartentagebuch DIY

Gartentagebuch DIY

Wie behält man den Überblick im Garten? Ich bewundere ja Menschen, die das schaffen. Bei einem kleinen Gartenrundgang können sie genau erklären, welche Rose wie heißt, woher sie kommt und wann sie gepflanzt wurde. Ich hingegen bin froh, wenn ich überhaupt noch weiß, dass wir dort eine Rose gepflanzt haben. Es passiert nämlich öfter, das Pflanzen in unserem lehmigen Boden bei starkem Regen einfach versinken, dass ich sie mit Unkraut verwechsle und versehentlich aushacke, oder dass sie auf andere mysteriöse Art und Weise einfach verschwinden. Karen vom Blog “Allegrias Landhaus” bezeichnet dieses Phänomen treffend als “Beetflucht”.

Selbst wenn Pflanzen noch gut sichtbar sind, weiß ich nicht mehr unbedingt, um welche genaue Sorte es sich handelt und woher wir sie haben. Deswegen habe ich beschlossen, ein Gartentagebuch anzulegen. Ich möchte darin festhalten, welche Pflanzen in unserem Garten sind, was wir ausgesät haben, und wie die Erfahrungen damit sind. So kann ich den Überblick behalten und gleichzeitig Jahr für Jahr etwas dazulernen.

Damit es etwas ansprechender ist, skizziere ich die Blumen und Pflanzen mit Aquarell-Buntstiften, natürlich ohne den Anspruch auf eine botanisch korrekte Darstellung:)

Habt ihr auch schon mal ein Gartentagebuch angelegt? Oder wie behaltet ihr den Überblick im Garten?

Liebe Grüße,

Amely

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15 Kommentare

  1. Der Vorsatz ist gut…hatte ich auch schon öfters und hab sogar ein wunderschönes Skizzenbuch dafür. Die Erfahrung hat mich allerdings eines Besseren belehrt. Ich komme dann später im Jahr einfach nur noch zum schnellen Fotografieren. Bin eben ein Blogger…;-))
    Das wäre eine super Sache als Rückblick an langen Winterabenden. Dann würde ich auch gleich noch Samentüten bemalen. Ach, es gibt so tolle Vorsätze..;-))
    Ich beobachte die Beetflucht (danke @Karen für das tolle Wort) anhand von meinen kleinen Beetstickern, die mit Bleistift beschriftet ewig lesbar bleiben.
    Liebe Grüße, Sigrun

        1. Das sind so kleine schmale weiße Plastikstreifen, wie sie auch die Staudengärtnereien verwenden. Gibts bei e*ay oder ama*on. Pflanzenstecker oder Stecketiketten, 10 cm weiß. Falls du es nicht findest, schreib mir gerne eine E-Mail. LG Sigrun

          1. Danke für deine Info! Ich hätte nicht gedacht, dass man die mit Bleistift beschriften kann. Allerdings haben viele Pflanzen bei uns schon solche Etiketten von der Gärtnerei, also ich werde sie erstmal eher nicht brauchen. Aber es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass es sie gibt.
            Danke und LG

    1. Liebe Sigrun, ja, das Projekt hat das Potential, mal wieder als gescheiterter Vorsatz zu enden:) Bestimmt werde ich nie und nimmer alle Pflanzen eintragen und illustrieren. Aber selbst wenn ich nur ein paar davon in das Buch aufnehmen kann, ist es trotzdem eine schöne Sache. Vor allem an verregneten Tagen, wo man gern im Garten werkeln würde, aber nicht kann. Außerdem komme ich mal wieder zum Malen. Bestimmt steige ich dann im Sommer doch auf Fotos um wie du:)
      Das mit den Samentüten hatte ich auch schon lange vor, aber hab es nicht geschafft, die Idee in die Tat umzusetzen. Das ist echt was für lange Winterabende, und Dr ist ja zum Glück vorbei:)
      Liebe Grüße,
      Amely

  2. Wie schön, ich habe so oft schon ein Tagebuch und Planbuch für den Garten angefangen,… das Einzige (nach nur wenigen Einträgen) was da noch drin ist, sind die Planzenkarten von gekauften oder geschenkten Pflanzen, wg. der Namen usw
    aber vielleicht sollte ich es jetzt noch mal rauskramen – Vorsätze

    Liebe Grüsse
    Nina

    1. Liebe Nina, es könnte sein, dass es mir genauso geht… Aber ich bin gespannt, ob du dein Gartenbuch mal wieder rauskramst:)
      Liebe Grüße,
      Amely

  3. Liebe Amely,
    danke fürs Verlinken! Mir geht es exakt wie Dir. Ich bin leider ein Siebhirn. Neben allen Rosen (und nicht nur dort) steckt ein Schildchen, wer das ist und zusätzlich führe ich Excel-Tabellen. Dabei hasse ich diesen Schilderwald. Wenn ich gründlich bin, steht in der Tabelle der Standort der Pflanze vermerkt. Funktioniert nur, solange sie noch nicht dreimal umgezogen ist. Zusätzlich hilft mir mein Blog, da entdecke ich in alten Beiträgen vieles wieder. Solch eine schöne Lösung wie Dein Gartentagebuch habe ich leider nicht im Angebot.
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Liebe Karen, ich fand den Ausdruck von dir so klasse und einprägsam, dass ich ihn hier gerne verwenden wollte. Leider ein übliches Phänomen in unserem Garten. Besonders kleine Setzlinge oder Pflanzen werden schnell unter lehmigem Matsch begraben und sind dann unauffindbar. Eine Excel-Tabelle hab ich auch in Betracht gezogen, aber ein Buch spricht mich mehr an. Ich hoffe, dass ich da ab und an immer mal wieder reinschaue und dann irgendwann auch ohne Buch die Pflanzennamen weiß. Mal gucken ob der Plan aufgeht.
      Bisher nützt mir mein Blog nicht so viel bei der Orientierung, da ich eher Nahaufnahmen und Details fotografiere.
      Liebe Grüße,
      Amely

  4. Hallo Amely,
    ich habe auch ein Gartentagebuch. Allerdings hat mir das mein Mann gestaltet. 1. weil der sowas Hauptberuflich macht und 2. weil ich leider überhaupt nicht malen kann. Außerdem habe ich alle Pflanzen in einer Excelliste erfasst (wobei mir da gerade einfällt: die sollte DRINGEND mal wieder aktualisiert werden. Soviel also dazu *lach*).
    Viele Grüßem
    Krümel

    1. Hallo Krümel, das ist ja klasse, dass dein Mann solche gestalterischen Projekte gern in Angriff nimmt! Bei uns bin ich dafür zuständig, und der Mann für alle gröberen Gartenarbeiten.
      Es würde mich echt interessieren, wie euer Gartenbuch so angelegt ist…
      Liebe Grüße,
      Amely

  5. Liebe Amely,
    so ein Gartenbuch hab ich auch mal vor ein paar Jahren angelegt, vor allem für wertvolle Tipps, oder Dinge, die ich mir für den Garten noch zulegen wollte. Und für diesen Winter hatte ich mir gaaanz fest vorgenommen, diese “Fresszettelnotizen” mal ins Reine zu schreiben. Und wie ich gerade hier deinen Post lese, fällt es mir wieder siedend heiß ein!!! Naja, ich könnte ja jetzt als Ausrede hervorbringen, dass wir ja gar keinen richtigen Winter hatten, (hüstel,hüstel) aber das würdest du mir ohnenhin nicht abkaufen, oder?? 😉 Aber dein Anfang mit den wunderschönen Zeichnungen sieht doch schon mal sehr vielversprechend aus.
    Und was die Pflanzstecker betrifft, so hätte ich noch einen kleinen Tipp: Die musst du nicht extra kaufen, wenn ihr gerne Joghurt, oder Crème Fraîche esst 😉 schau mal hier:
    https://ideenmuckla.blogspot.com/2016/06/wenns-schnell-gehen-muss-teil-2.html

    Auf alle Fälle wünsche ich dir viel Erfolg für dein kreatives Gartentagebuch und dass du weiterhin viele schöne und kreative Einträge vornimmst. Und danke mal wieder, wie so oft an dieser Stelle, für den imaginären Tritt in den Hintern. *lach*
    Ich mach mich sofort auf die Suche nach meinem Buch 😉
    Sei ganz herzlich gegrüßt

    Jeanne

    1. Liebe Jeanne, für das Gartenbuch braucht man wirklich ein bisschen Muße. Ich weiß auch nicht, wie lange ich dranbleibe, aber der Anfang hat auf jeden Fall schon mal Spaß gemacht. Ich bin gespannt, ob du deines auch mal wieder in Angriff nimmst…
      Dein Tipp mit den Steckern aus alten Joghurtbechern ist wirklich gut. Allerdings fallen bei uns gar keine Becher an, da wir nur Joghurt aus Pfangläsern essen. Daraus mache ich dann auch manchmal Frischkäse. Ich versuche jetzt den Überblick mit meinem Gartenbuch zu bewahren:)
      Ganz liebe Grüße aus der Pfalz,
      Amely

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