Hambacher Forst: Der Irrsinn geht weiter

Vorgestern hatte es bei uns 30 Grad. Am 20. September! Und das ist keine Ausnahme. Genaugenommen haben wir schon seit April Temperaturen um die 30 Grad. Sogar nachts hatte es oft noch mehr als 20 Grad. Wie in den Tropen, nur dass da regelmäßig Niederschläge fallen. Die blieben wochen- und monatelang fast ganz aus, nicht nur in der Südpfalz, sondern in ganz Deutschland und sogar Schweden. Die fatalen Folgen dieser extremen Hitze- und Trockenzeit: Waldbrände nicht nur in Schweden, abgestorbene Wälder in Brandenburg, vertrocknete Felder mit kaum nennenswerter Ernte.

Dass dieser Klimawandel menschgemacht ist, wissen wir nur zu genau. Dass das Klima irgendwann kippt, also die negativen Prozesse sich gegenseitig verstärken und beschleunigen, wissen wir auch. Ja, wir wissen sogar, dass die zukünftigen Generationen kaum Lebenschancen auf diesem Planeten haben werden, sollten wir nicht innerhalb der nächsten 15 Jahre massiv gegensteuern.

Um das Ruder quasi in letzter Minute herumzureißen, wäre unter anderem ein schleunigster Ausstieg aus der Kohleenergie sowie ein konsequentes Aufforsten nötig.

“Kohle ist der Brennstoff mit der schlechtesten Klimabilanz. Ihre Verbrennung geht einher mit der Freisetzung gesundheitsgefährdender Luftschadstoffe sowie toxischer Metalle. Die Braun- und Steinkohleverstromung verursachen hohe Umweltschäden und Kosten, die sich in den Strompreisen nicht wieder finden. In Deutschland wird zudem mehr Strom erzeugt als verbraucht. Kurzfristig sollte eine umweltschonendere Stromerzeugung durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken, die Reduzierung der Volllaststunden und den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energieträger umgesetzt werden.” (Umweltbundesamt)

Das Ziel ist also auf Bundesebene klar. Doch die Landesregierung in NRW unterstützt den Energiekonzern RWE dabei, den Hambacher Forst abzuholzen um Braunkohle zu fördern. So entsteht ein doppelter Klimaschaden: Die abgeholzten Bäume können kein schädliches CO2 mehr binden, und durch die Braunkohleverstromung wird nochmal besonders viel CO2 freigesetzt. In der heutigen Zeit ein irrsinniges Vorhaben, könnte man meinen.

Doch wie irrsinnig dieses Projekt tatsächlich ist, wurde mir erst nach einiger Recherche bewusst. Folgendes habe ich herausgefunden:

Der Hambacher Forst ist einer der ältesten Wälder in Deutschland und bietet vielen Tierarten Lebensraum. Manche Bäume sind schon über 350 Jahre alt. Der Hambacher Forst umfasste in den 70-iger Jahren noch über 4100 Hektar. RWE rodete davon 3900 Hektar, um die darunterliegende Braunkohle zu verstromen. Dafür wurden sogar einige Dörfer wie zum Beispiel Etzweiler, Manheim oder Tanneck umgesiedelt. Jahrhundertealte Kirchen und Häuser wurden einfach untergebaggert. Die Bewohner, egal ob alt oder jung, müssen sich anderswo eine neue Existenz aufbauen. Inwieweit das freiwillig oder unter Druck geschah, lässt sich schwer beurteilen.

Die verbliebenen 200 Hektar Wald befinden sich im Besitz von RWE und sollen gerodet werden. Um die massiven Proteste gegen dieses Vorhaben zu unterdrücken, pocht RWE auf seine Eigentumsrechte, die ja auch durch das Grundgesetz geschützt sind. Die Landesregierung und die Polizei helfen bei der Durchsetzung.

Seltsamerweise scheinen genau diese Eigentumsrechte nicht zu zählen, wenn andere die Eigentümer sind. Der BUND besitzt ein Grundstück, welches von den Baggern des RWE die Zufahrt erschwert. Da der BUND das Land nicht verkaufen möchte, hat RWE kurzerhand eine Zwangsenteignung beantragt –  und dieser Forderung kommt das Land NRW nach! Und zwar nicht zum ersten Mal, denn schon ein anderes Grundstück des BUND wurde zugunsten des Energiekonzerns zwangsenteignet.

Auch der 69-jährige Steuerberater Kurt Clasen besitzt eine Wiese, die RWE für den Tagebau braucht. Verkaufen will er nicht, und wenn, dann nur zum Preis von 80 Milliarden Euro – der Preis, den RWE innerhalb der nächsten 20 Jahre damit seiner Meinung nach erwirtschaften würde. Und auch hier strebt RWE bereits ein Zwangsenteignungsverfahren an. Und Kurt Clasen hat langsam keine Kraft und kein Geld mehr, um sich dem Druck zu widersetzen.

Die Landesregierung rechtfertigt diese Enteignungen damit, dass der Braunkohleabbau wichtig für das Stromnetz und damit im allgemeinen öffentlichen Interesse sei. Doch das Bundesumweltamt widerlegt diese Annahme. Denn die Zeiten haben sich geändert. Die Stromversorgung ist mittlerweile auch ohne Braunkohle gesichert, und eine entschiedene Durchsetzung der Klimaziele ist für die Allgemeinheit wichtiger denn je.

Deswegen plädiere ich dafür die Räumungen und Zwangsenteignungen zu stoppen. Die Landesregierung ist nicht gewzungen, sich zum willigen Vollstrecker eines Energiekonzerns zu machen, dem es scheinbar nicht um das Wohl der Allgemeinheit, sondern vielmehr um den eigenen Profit geht. Dass Eigentumsrechte – wenn sie dem öffentlichen Interesse entgegenstehen – nicht geschützt werden müssen, hat RWE ja bereits mehrfach demonstriert.

Schlimm genug, dass 3900 qm Wald bereits gerodet wurden. Jeder gefällte Baum ist einer zu viel.

Wenn du dich auch gegen die Rodung des Hambacher Forsts aussprechen möchtest, kannst du mit folgenden Online-Petitionen deiner Stimme Gewicht verleihen:

Wenn du den Braunkohleabbau mit den entsprechenden Folgen nicht unterstützen möchtest, kannst du auch überprüfen, woher der eigene Strom stammt und gegebenenfalls den Anbieter wechseln.

Wer den Wieseneigtümer im ungleichen Kampf unterstützen möchte, kann das hier tun:

Anmerkung:

Das Bild ist nicht im Hambacher Forst, sonderm im Pfälzer Wald aufgenommen.

Liebe Grüße,

Amely

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18 Kommentare

  1. Liebe Amelie,
    ich verfolge diesen Irrsinn schon eine ganze Weile. Und ich muss sagen: Geschichten wie diese lassen mich in Gedanken schreiend vor die Wand rennen. Angesichts dieser allumfassenden Ignoranz, dieser Geldgier und heuchlerischen Rechtfertigung könnte ich manchmal um mich schiessen. Wie kann man heutzutage, wohl wissend um die Konsequenzen, noch ganze Wälder roden für Energiequellen, deren mehr als schädlicher Einfluss auf Natur und Umwelt hinlänglich bekannt ist? Wie kann man sich im Zuge dessen als Gesetzgeber zum Spielball dafür machen lassen, dass anderen ihr Eigentum entrissen, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und jeder, der sich widersetzt, unter Druck gesetzt wird? Denn es soll mir keiner weismachen wollen, dass die Menschen aus den umgesidelten Dörfern ihr Zuhause freiwillig verlassen haben.
    Geschichten wie diese bestätigen mich immer wieder in meiner Feststellung, dass der einfältige, stupide Mensch nichts dazulernt und die sich nahende Katastrophe nicht mal dann erkennt, wenn man sie ihm mit Karacho über den Schädel haut.
    Ich kann nur hoffen, dass es ganz viele gibt die aufstehen, sich wehren und einsetzen für diesen Wald, der in Tausenden von Jahren Gestalt angenommen hat und auch als grüne Lunge dem Wohl der Menschen in seiner Umgebung dient. Dass für jeden Besetzer, der von der Polizei aus dem Wald geschleift wird, sich 3 andere hinstellen. Und dass die Politiker gefälligst über den Rand des eigenen Portemonnaies blicken und den Job tun, für den sie einst vom Volk gewählt wurden.
    Selber kann ich nichts anderes tun, als die Petitionen zu unterschreiben und sie an Freunde und Familie weiterzuleiten. Done!
    Ich hoffe so sehr, dass dieser Wald bestehen bleibt- danke für diesen Post!
    Liebe Grüsse!

    1. Liebe Frau Hummel, danke für deinen Kommentar! Mir geht es wie dir, mich ärgert das sehr und nimmt mich total mit. Ich versuche allerdings, mich nicht zu sehr zu ärgern, denn das schadet nur mir und nicht denjenigen, die den Wald abholzen wollen. Ich versuche, kleine Schritte in die Gegenrichtung zu gehen und freue mich, wenn andere mitgehen. Dass du zB die Petitionen unterzeichnet und weitergeleitet hast, freut mich sehr! Ich hoffe, es werden noch viele viele mehr, die ihren Stromtarif kritisch überprüfen und ihrem Missfallen Ausdruck verleihen! Vielleicht schreibe ich noch einen Brief an Politiker, der auch von abgeschickt werden kann.
      Was die Umsiedlungen betrifft: Ich glaube schon, dass die meisten Menschen ihre Heimat, ihre Dorfgemeinschaft, ihr Haus und ihren Grund nicht freiwillig aufgeben! Allerdings wird darüber sehr wenig berichtet. Warum nur? Warum wird die Zwangsenteignung des BUND nicht in den großen Medien thematisiert? Ich finde das sehr seltsam. In einer Schweizer Zeitschrift habe ich eine bedrückende Fotostrecke gesehen, die dokumentiert, was der Braunkohle alles weichen muss. Am schlimmsten für mich war das Foto von einem Bagger, der dabei war, eine wunderschöne Kirche dem Erdboden gleichzumachen. Das Loch in der Wand dieses jahrhundertealten Kulturdenkmals sollte uns zu denken geben.
      Dass Politiker die Abholzung des Waldes unterstützen, hat wohl mit den dadurch erwirtschafteten Steuern und den Arbeitsplätzen zu tun. Aber irgendwann werden die sowieso wegfallen, da die Braunkohle weg ist. Dann muss man sich sowieso überlegen, wie man den Wandel sozialverträglich gestaltet. Also kann man es gleich tun, ohne noch sinnlos CO2 ind die Atmosphäre zu blasen und Wälder abzuholzen.
      Liebe Grüße,
      Amely

      1. Liebe Amelie, ich versuche, mich von solchen Geschichten nicht zu sehr runterziehen zu lassen- es gelingt mir aber immer weniger. Mir geht es sehr nahe, was der Mensch mit unserer wunderbaren Natur anstellt, an allen Ecken dieser Welt geschehen unsägliche Eingriffe, die nicht wieder gutzumachen sind, egal in welchem Umfang. Ob das nun das Abholzen ganzer Wälder ist, das Abschiessen von Wölfen, weil sie “nicht mehr in unsere Zivilisation passen”, die Verschmutzung unserer Ozeane durch unglaubliche Mengen an Plastikmüll – all das will mir einfach nicht in den Kopf, weil ich immer noch an eine ethische Grundeinstellung des Menschen glaube. Aber leider verlassen vor allem diejenigen, die etwas bewirken könnten, sprich: unsere VOLKSVERTRETER (alleine diese Bezeichnung ist in manchen Fällen einfach lachhaft!) diesen Pfad, weil es immer und ewig nur um das eine geht: Um Macht, Geld und die Wirtschaft, die in immer noch höheren Touren drehen soll. Viel zuviele Politiker sind so veflochten in die Wirtschaft, dass sie gar nicht mehr anders können, als ihr zu dienen. Und aus diesem Sumpf resultieren dann solche Aktionen wie diese Enteignungen und die geplante Vernichtung eines ganzen Waldes, obwohl man doch weiss, dass der Zweck, nämlich der Kohleabbau zur Energiegewinnung, dem Untergang geweiht ist. Da schüttelt sich alles in mir, und ich frage mich: Wie strohdumm ist der Mensch eigentlich, und wie korrupt schlussendlich? Kein Tier ist so blöd und sägt am Ast, auf dem es selber sitzt.
        Trotzdem: Ich lasse mich nicht entmutigen, tue, was ich kann, um nachhaltiger zu leben, der Umwelt etwas zurückzugeben, und unterschreibe jede Petition, die irgendwas in diese Richtung bewegen möchte.
        Einen schönen Sonntag dir, herzliche Grüsse!

        1. Liebe Frau Hummel, ja, leider läuft momentan sehr viel sehr falsch. Es fehlt irgendwie der Idealismus, der Wunsch, etwas zum Positiven zu bewegen. Das ist aber nicht nur in de Politik der Fall, auch in der Gesellschaft ist “Gutmensch” mittlerweile ein Schimpfwort. Wenn wir gedanklich zwischen Bürgern und Politikern trennen, so nimmt uns das zwar die Verantwortung, ist aber in einer Demokratie eigentlich nicht richtig. Wir wählen die Vertreter, und wenn wir unzufrieden mit ihnen sind, müssten wir uns selbst politisch engagieren. Schon im Gemeinderat kann man sich für eine insektenfreundliche Bepflanzung, eine umweltfreundliche Verkehrsführung usw einsetzen. Leider kann ich selbst gerade auch nicht in die Politik…. Aber theoretisch sollte ich es, und ich denke schon, dass man da auch was bewegen könnte.
          Also mache ich es so wie du, ich unterschreibe und teile Petitionen, versuche selbst nachhaltig zu leben und das ein bisschen nach außen zu tragen.
          Liebe Grüße und dir auch einen schönen Sonntag,
          Amely

    1. Hallo Lea, danke für deinen Kommentar und den Hinweis mit den Sachspenden. Ich würde friedlichen Protest gerne unterstützen, habe aber keine direkte Postadresse gefunden. Werde nochmal recherchieren. Ich finde es gut, dass du dich auf die Weise engagierst.
      Liebe Grüße,
      Amely

  2. …ach, und beinahe vergessen: Natürlich reichen die Arme von Geld und Macht natürlich bis in unsere Medien. Auch dort wird alles so gesteuert, wie es der Sache schlussendlich dient. Von wegen freie Meinungsäusserung…..

    1. Es gibt auch in den Medien sehr kritische Stimmen. Z.B die Süddeutsche hat mehrere kritische Artikel gebracht. Ich wundere mich nur manchmal, dass jetzt nicht über die Enteignung des BUND berichtet wird. Vielleicht steckt auch der Gedanke dahinter, dass es jetzt sowieso schon beschlossen und besiegelt ist und deswegen wichtigere Themen gibt… Wer weiß.

  3. Liebe Amely,
    ich finde es sehr gut, dass Du diesen Post auch beim Gartenglück verlinkt hast.
    Ich rege mich allerdings nicht mehr über diese Dinge auf, das habe ich lange genug getan und es hat mich nirgendwo hingeführt, außer in den Abgrund. Es passiert mittlerweile auch zuviel Unsinn in diesem Land. Man kann ja eigentlich hinschauen, wo hin man will. Und es wird immer schlimmer.
    Langsam rege ich mich doch wieder auf, deswegen will ich nicht noch mehr schreiben.
    Ich möchte Dir nur noch ein wunderschönes Wochenende wünschen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang, es freut mich, dass der kritische Post auch bei eurer Linkparty willkommen ist. Ich kann gut verstehen, dass du dich aufregst. Ich versuche mich im richtigen Maß aufzuregen: genug, um den Impuls zu haben, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu engagieren. Aber gleichzeitig so wenig, dass es mir nicht zu sehr auf die Stimmung drückt. Die Balance ist wichtig:)
      Liebe Grüße und euch trotzdem einen schönen Sonntag,
      Amely

      1. Liebe Amely,
        ja das stimmt, die Balance ist wichtig, aber das gelingt mir nicht immer, besonders wenn mir ein Thema am Herzen liegt, und Bäume sind für mich eine Herzensangelegenheit.
        Ich wünsche Dir einen wunderschönen Start in die Woche.

        Viele liebe Grüße
        Wolfgang

        1. Lieber Wolfgang, mir gelingt es auch nicht immer. Ich lese deswegen Artikel über Themen, die mich belasten und mir ausreichend bekannt sind, nicht mehr. Z.B Plastikmüll in den Meeren. Versuche stattdessen lieber, durch konkrete Handlungen das Problem zu minimieren (Plastik vermeiden, Petitionen unterzeichnen etc.). Oft ist für mich befreiend, über ein belastendes Thema einen Blogartikel zu schreiben. So kann ich meine Gedanken kanalisieren, Lösungsansätze suchen und vielleicht den ein oder anderen dazu inspirieren, auch die Möglichkeiten des demokratischen Widerspruchs zu nutzen. Jede Stimme zählt.
          Liebe Grüße und dir einen sonnigen Sonntag!
          Amely

  4. Liebe Amely,
    mir geht es so, wie meinem Vorredner Wolfgang: ich muss oft aufpassen, mich nicht gänzlich hineinzusteigern, in diese ohnmächtige Wut, wie mit den Menschen und der Natur inzwischen umgegangen wird. Für die Politiker sind wir nur dumme Schafe, die man frühzeitig entmündigt hat. Gerade was das Thema Strom betrifft, haben wir leider kaum Alternativen; Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird kaum subventioniert, und ein Windrad im Garten ist im Gegensatz zu Schweden, in Deutschland nicht erlaubt. Und selbst wenn der Aufschrei in der Bevölkerung jetzt riesengroß ist, so werden die braven Bürger schon nach kurzer Zeit sich wieder ihrem bequemen Alltag widmen. Oder denkst du, aufgrund des Hambacher Forstes, überdenken die Leute ihren Umgang mit Ressourcen und Strom im Speziellen??
    Den meisten sind wahrscheinlich auch nicht die Zusammenhänge klar, dass sie durch ihr Verhalten und ihrer unersättlichen Gier nach Elektrizität unmittelbaren Einfluss auf solche Rodungsaktionen haben. (Allein der Server von Google verbraucht pro Tag so viel Strom, wie eine Stadt mit 200.000 Einwohnern! Stand 2017) Und solange die Macht und das Geld in Händen solcher Firmen wie RWE sind, und unsere Politiker da tatenlos zusehen, weil sie wahrscheinlich da mit drinstecken, (s. auch die Auto-Industrie), wird sich in naher Zukunft leider auch nichts daran ändern, so sehr ich mir das auch wünschen würde!!!….
    Es sei denn, wir erklären uns jetzt wirklich solidarisch, und begehren endlich auf,
    um zu retten, was fast nicht mehr zu retten ist.
    In diesem Sinne
    Ganz viele liebe Grüße

    Jeanne

    1. Liebe Jeanne, vielen Dank für deinen Kommentar, in dem du so wichtige Punkte ansprichst! Es stimmt, dass wir auch unseren eigenen Stromkonsum kritisch überdenken sollten, wenn wir gegen solche Aktionen sind. Wie du ja auch schreibst, sind besonders die zunehmende Digitalisierung und der Datenhunger von Online-Unternehmen wahre Stromfresser. Da müssen wir nachhaltige Lösungen suchen, und darüber möchte ich auch mal schreiben. Allerdings ist es so, dass Deutschland momentan einiges mehr an Strom produziert, als benötigt wird, und es ins Ausland weiterverkauft. Wie das Umweltbundesamt angibt, wird die Braunkohleverstromung derzeit nicht benötigt, um die Versorgung zu gewährleisten. Deswegen ist deinem Schlusssatz gar nichts mehr hinzuzufügen. In dem Sinne: Begehren wir endlich auf und retten, was schon fast nicht mehr zu retten ist!
      Liebe Grüße,
      Amely

  5. Liebe Amely,
    Irgendwie hat glaube ich meinen Kommentar das Netz gefressen. Das Thema ist so wichtig! Und man kann weder Regierung noch Energie Konzern verstehen. Fortschritt sieht anders aus. Ach….
    Trotzdem ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Nina

    1. Liebe Nina, schon mehrere Leser haben berichtet, dass die Kommentarfunktion Probleme macht. Das tut mir leid! Ich werde gucken, woran es liegt.
      Es wäre wirklich schön, wenn Regierung und Konzern nicht auf die schnellen Gewinne schauen würden, sondern auf die Existenzgrundlage der zukünftigen Generationen. Aber diese Einsicht muss man durch eigenes Zutun (Unterschrift, Spenden usw.) auch ein bisschen forcieren.
      Liebe Grüße und dir einen schönen Feiertag!
      Amely

    1. Liebe Traude, danke für deinen Kommentar. Mittlerweile gibt es ja zum Glück eine einstweilige Verfügung, die weitere Rodungen erstmal verbietet. Das ist ein sehr großer Erfolg! Deinen Link habe ich auch aufgerufen und den Beitrag gelesen. Ich glaube, dass es bestimmt vielen Polizisten ähnlich geht. Aber sie sind halt nicht in der Position, Entscheidungen zu treffen. Das müssten schon die Politiker übernehmen. Aber da die sich auf irgendwelche veralteten Beschlüsse berufen, hat nun das Gericht in zweiter Instanz vernünftige Fakten geschaffen. Endlich! Zum Glück!
      Liebe Grüße,
      Amely

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