Summertime

Es ist Sommer! Was macht ihr in dieser zauberhaften Jahreszeit am liebsten?

Berge erklimmen, antike Ruinen bestaunen, im Zelt dem Dauerregen trotzen, am Strand ein spannendes Buch lesen, mit den Wellen segeln oder ferne Welten erkunden?

Ich könnte mich für alles begeistern, aber eines gehört für mich ganz besonders zum Sommer: Das Stranden.

Ich strande ziemlich oft, allerdings meistens nicht am Strand.

Zum Beispiel bin ich in einem Steinbruch im Industriegebiet von Bratislava gestrandet, als ich auf meiner Donau-Radtour eine Abkürzung nehmen wollte. Ein mit Steinen beladener Vierzigtonner bretterte an mir vorbei und bespritze mich über und über mit Schlamm, sodass ich ausgesehen haben muss wie ein frisch glasiertes Schoko-Croissant. (Merke: Wer den Orientierungssinn einer Legehenne aus Käfighaltung besitzt, sollte auf Abkürzungen besser verzichten).

Mein sommerliches Aquarell zeigt einen Strand, an dem ich gerne stranden würde:) Die von unserem Kunstlehrer empfohlene Technik (alles unter Wasser setzen und dann möglichst schnell malen) hat hier ganz gut funktioniert: Zuerst habe ich den Sand und das Wasser gemalt und anschließend die Umrisse der Sonnenschirme mit einem selbstgeschnitzten Stempel aufgedruckt. Dann noch schnell die Schirme ausmalen, den Himmel mit viel Wasser färben, und fertig ist das Aquarell.

Aquarell Summertime

Die Schrift „Bromello“ für „Summertime“ kann man sich kostenlos herunterladen. Den unteren Schriftzug habe ich auf ein weißes Papier geschrieben und mit Hilfe meines Freundes dann digital über das Bild gelegt. Wie gefällt es euch?

„Summertime – and the livin‘ is easy“: Wenn man am Strand strandet, stimmt das auf jeden Fall!

Und wo seid ihr diesen Sommer gestrandet?

Verlinkt: Creadienstag; Handmade on Tuesday; Dienstagsdinge

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