Plastik vermeiden beim Gärtnern

Den Vögeln lauschen, in der Erde graben, üppiges Grün schneiden und eigene Radieschen ernten – Gärtnern ist doch so eine naturverbundene und umweltfreundliche Freizeitbeschäftigung! Lautet zumindest die gängige Meinung. Doch die Vorstellung des romantischen Garten-Klischees stimmt leider nicht ganz mit der Realität überein. Wer nur schnell einige Pflanzen und etwas Blumenerde  kaufen möchte, schleppt unfreiwillig oft jede Menge Plastik nachhause.

Doch das muss nicht sein, denn mit ein paar Strategien lässt sich das lästige Plastik einfach umgehen. Hier findest du zehn Tipps, wie du Plastik im Garten vermeiden kannst.

1. Pflanztöpfe:

Fast alle Pflanzen im Handel haben Plastikübertöpfe, die – sobald man zuhause angekommen ist und die Pflanze ins Beet gesetzt hat – zum überflüssigen Müll werden. So kannst du sie vermeiden:

  • Im Herbst werden viele Sträucher und Bäume wurzelnackt, d.h. ohne Topf, angeboten. Sie wachsen um diese Jahreszeit auch viel besser an und müssen kaum gewässert werden, da die Niederschläge ausreichen. Außerdem sind sie im Herbst auch deutlich günstiger als im Frühling.
  • Gibt es die gewünschte Pflanze nur im Plastiktopf, so kann man in der Gärtnerei oder im Baumarkt nachfragen, ob der Topf wiederverwendet wird und die Pflanze dann zB in Zeitungspapier gewickelt, in einer mitgebrachten Stofftasche, einem alten Sack, einem Karton oder einer Spankiste nachhause transportieren. Einige Gärtnereien oder Baumärkte nehmen die Übertöpfe gerne an, da sie sie an die Lieferanten zurückschicken oder selbst weiterverwenden. Die meisten werfen sie allerdings nach einmaligem Gebrauch weg, da der Aufwand zu hoch wäre. Als Kunde kann man aber deutlich machen, dass diese Praxis nicht sinnvoll ist und der Wunsch nach einer umweltfreundlicheren Lösung, zB einem Pfandsystem, besteht.

2. Gartenerde:

Nicht immer reicht der eigene Kompost aus, um Beete oder Balkonpflanzen mit guter Erde zu versorgen. Doch Blumenerde in Plastiksäcken zu kaufen ist nicht nötig, denn es gibt nachhaltige Alternativen:

  • Viele Gärtnereien bieten unverpackten Humus, oft aus eigener Herstellung, an. Abgerechnet wird pro Kubikmeter, was in Summe meist nicht teurer als abgepackte Gartenerde ist.
  • Bei uns in der Nähe gibt es frischen Regenwürmerhumus zu kaufen, natürlich auch unverpackt. Diese Erde bekommt den Pflanzen ganz hervorragend, und sie basiert auf rein natürlichen Zutaten. Vielleicht gibt es bei dir in der Region ja auch einen Regenwürmerhumus-Verkauf?

3. Rindenmulch:

  • Um die Plastikverpackung zu vermeiden und den Geldbeutel zu schonen, kann man kleine Mengen Rindenmulch für den Eigenbedarf direkt im Wald sammeln.
  • Für große Mengen empfiehlt es sich, beim Gärtner unverpackten Rindenmulch zu kaufen.

4. Unkrautvlies:

In der Hoffnung, lästiges Unkraut für immer loszuwerden, decken viele Gartenbesitzer die Erde mit Unkrautvlies aus Plastik ab. Ein paar Steine drauf, ein paar Formgehölze rein – und schon ist das Thema Gartengestaltung erledigt! Doch der Plan geht nicht auf: Bereits nach wenigen Monaten bahnen sich Wildkräuter selbst durch das dickste Vlies einen Weg. Laub und anderes herabfallendes organisches Material bildet auf den Steinen eine Humusschicht, die nur zu leicht von aussamenden Pflanzen besiedelt wird. Da das Unkraut zwischen den Steinen und dem Vlies extrem schwer zu jäten ist, wird der ach so pflegeleichte Garten auf einmal sehr arbeitsintensiv. Außerdem sterben unter dem Unkrautvlies sämtliche nützliche Bodenlebewesen, die die Erde lebendig halten und verbessern, ab, sodass selbst die gewünschten Pflanzen keine guten Rahmenbedingungen mehr haben. Deswegen hat Unkrautvlies aus Plastik im Garten nichts zu suchen!

Wer gewisse Bereiche im Garten vorübergehend abdecken möchte, um den gewünschten Pflanzen einen Vorsprung gegenüber den ungewünschten zu geben, kann folgende Alternativen verwenden:

  • Alte Jutesäcke eignen sich hervorragend dazu, das Unkraut in gewissen Bereichen einzudämmen. Abgesehen davon schützen sie den Boden vor Austrocknung und Erosion. Man kann sie auch verwenden, um dunkelkeimendes Saatgut die ersten Tage nach der Aussaat abzudecken. Da sie vollständig biologisch abbaubar sind, können sie einfach in der Erde bleiben.
  • Wer keine Jutesäcke hat, kann sich vielleicht auch mit Pappe behelfen, wobei ich damit bisher keine Erfahrungen habe.
  • Bodendecker nehmen den Unkräutern Licht und Platz weg. Außerdem speichern sie die Feuchtigkeit besser und schützen so vor Austrocknung. Sie müssen nicht unbedingt einzeln als Pflanzen gekauft werden, sondern können auch ausgesät werden. Gute Erfahrungen habe ich mit Kapuzinerkresse gemacht, die innerhalb kurzer Zeit ein spärlich bepflanztes Beet komplett bedeckt hat.

5. Dünger:

Wer sich im Baumarkt umschaut, gewinnt schnell den Eindruck, dass jede Pflanze einen speziellen (Flüssig)Dünger in farbenfrohen Plastikflaschen braucht, um zu wachsen. Aber meiner Meinung nach ist das herausgeworfenes Geld, mehr nicht. Denn es lassen sich auch ohne künstliche Dünger sehr gute Ernteerfolge erzielen:

  • Pflanzen, die einen erhöhten Nährstoffbedarf haben, benötigen hauptsächlich Stickstoff, der in Rasenschnitt in hoher Konzentration vorhanden ist. Deckt man die Pflanze mit einer dünnen Schicht Rasenschnitt im Wurzelbereich ab, so hat man einen kostenlosen und wirksamen Dünger.
  • Hortensien oder Rhododendron bevorzugen saure Erde und können gut mit Kaffeesatz gedüngt werden.
  • Eine Jauche aus Brennesseln oder Ackerschachtelhalm liefert wertvolle Nährstoffe.
  • Für Starkzehrer wie Rosen eignet sich getrockneter Pferdemist als Dünger.
  • Lücken im Gemüsebeet können genutzt werden, um eine Gründüngung auszusäen. Pflanzen wie Phacelia, Roggen, Lupinen, Sonnenblumen oder Borretsch haben einen positiven Effekt auf die Bodenstruktur und erfreuen nebenbei noch die Bienen.

6. Anzucht-Gefäße:

  • Eierkartons, die im Supermarkt einfach entsorgt werden, eignen sich sehr gut als kleine Töpfe für die eigene Aussaat.
  • Größere Töpfe kannst du aus Zeitungspapier selbermachen. Eine Anleitung findet sich zB hier.

7. Werkzeuge:

In puncto Werkzeuge ganz auf Plastik zu verzichten, ist vermutlich nicht möglich. Aber mit ein paar Ideen kann man die Plastikmenge auf jeden Fall reduzieren:

  • Einfache Werkzeuge wie Rechen, Hacke oder Spaten gibt es aus Metall mit (abnehmbaren) Holzgriff.
  • Gießkannen aus Metall sind viel länger haltbar als solche aus Plastik.
  • Größere Geräte wie Häcksler, elektrische Heckenschere oder Motorsense, die nur wenige Male pro Jahr im Einsatz sind, kann man auch zusammen mit Nachbarn oder Freunden nutzen.

8. Gartenmöbel:

Der moderne Mensch braucht nicht nur Tisch und Bank, um sich im Garten wohlzufühlen. Nein, eine Sofalandschaft aus Polyrattan, ein Teppich aus Polyester und ein bisschen (Plastik)Deko muss es sein. Eine Überdachung schützt vor Regen und Sonne, und die mit Steinen gefüllte Gabionenwand (bitte nicht begrünt, könnte ja Arbeit machen) schirmt neugierige Blicke ab. Die Gartenbeleuchtung setzt auch nachts das Arrangement toll in Szene. Sollte doch der Wunsch nach etwas Natur, die ja erfolgreich aus dem Garten verdrängt wurde, aufkeimen, so installiert man sich auf dem Handy eine Regen-App oder bucht schnell eine Safari in Tansania – Naturerlebnis pur!

Ich bin scheinbar gänzlich unmodern, denn mein Gartenteppich ist die Wiese, meine Sichtschutzwand eine Hecke. Auch Deko ist in meinem Garten reichlich vorhanden: Ringelblumen, Kornblumen, Malven, Jungfern im Grünen und Sonnenhut liefern ein tolles Farbspektakel. Als Überdachung genügt mir der Himmel, und als Beleuchtung nehme ich mit Sonne, Mond oder Sternen vorlieb.

Zugegebenermaßen verschönern Tische, Bänke und bequeme Liegen das Gärtnerdasein ungemein. Sollen sie halbwegs nachhaltig sein, kann man Folgendes beachten:

  • Auch robuste heimische Hölzer sind für Gartenmöbel geeignet.
  • Teak-Holz sollte aus Plantagen-Bewirtschaftung stammen und mit dem FSC-Siegel gekennzeichnet sein.
  • Auch gebrauchte Möbel sind eine nachhaltige Alternative.
  • Aus alten Paletten lassen sich tolle Möbel zaubern, vorausgesetzt man verfügt über handwerkliches Geschick:)

9. Vorhandenes Plastik

Wie immer spreche ich mich dafür aus, bereits vorhandenes Plastik weiterzunutzen! Egal ob Polyrattan-Möbel oder Plastikgießkannen: Es ist auf jeden Fall nachhaltiger, sie so lange zu nutzen, bis sie kaputt sind, als für Neuanschaffungen weitere Ressourcen zu beanspruchen. Außerdem habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es bald gelingt, einen vollständigen Recycling-Kreislauf zu schaffen um so zu verhindern, dass Plastik verbrannt wird oder ins Meer gelangt.

10. Idee verbreiten:

Auch hier genügt es nicht, die Tipps nur im Privaten umzusetzen (wobei das natürlich schon ein großer Schritt ist). Wollen wir wirklich etwas bewegen, sollten wir uns nicht davor scheuen, das Thema anzuschneiden, sei es im Freundeskreis, in Gärtnereien, Gartenbauvereinen, sozialen Netzwerken, bei den politischen Verantwortlichen. Auch wenn nicht immer sofort ein Erfolg sichtbar ist, so können mehrere Nachfragen zu einem Umdenken führen.

So, das wären meine zehn Tipps für weniger Plastik im Garten! Habe ich noch was übersehen? Fällt dir noch ein Punkt ein? Ich freue mich über weitere Tipps und Anregungen!

Liebe Grüße,

Amely

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14 Kommentare

  1. Hi, ja, oft übersieht man wieder einmal das Naheliegende. Ich versuche eh auf Unmengen gekaufter Blumen zu verzichten. Viel lieber nehme ich geteilte Stauden (von meiner Mutter z.B.) die sind viel robuster, haben teils Geschichte. Aber natürlich komme auch ich nicht an den Blumenpötten aus Plastik vorbei und 1-2 Sack Blumenerde (ich nehme aber nur ohne Torf) werden auch geholt. So viel Kompost habe ich leider nicht. Von den Pötten werden auch wieder welche für die Anzucht genutzt, aber Du hast schon recht, viele landen im Plastikmüll.
    Übrigens, bei den Holzlabeln wird ganz schön viel geschummelt. Wer ökologisch sein will, sollte schauen, ob er deutsches Holz bekommen kann. Robinie ist zB. ein Hartholz, dass auch Wind und Wetter standhält. Finde toll, dass Du da mal drauf hin weist, dass wissen die wenigsten.
    Liebe Grüsse und toller Beitrag
    Nina

    1. Liebe Nina, wenn man hier und da einen Ableger oder eine geteilte Staude bekommt, ist es natürlich eine tolle Sache! Ich habe auch ein paar Pflanzen im Garten, die die Besitzer nicht mehr wollten. Wir durften sie dann ausgraben und mitnehmen. Vieles kann man ja auch aussäen. Oft will man aber was ganz Besonderes, und ich zumindest kann dann nicht auf die Pflanzen verzichten, die ich mir wünsche. Manche Gärtnereien haben die Töpfe dankbar zurückgenommen. Mit anderen fängt man an zu diskutieren, aber wenn das viele Kunden machen, setzt auch da irgendwann ein Umdenken ein.
      Teakholz, auch wenn es gekennzeichnet ist, ist natürlich nicht gerade nachhaltig. Aber besser als Plastik ist es vermutlich schon. Wir haben die letzen Möbel immerhin gebraucht gekauft. Möbel selbst bauen wäre eine Alternative, aber das schaffen wir eher nicht.
      Liebe Grüße und dir ein schönes Wochenende!
      Amely

  2. Stimmt, da hast Du wirklich viel zusammengesammelt, dankeschön! Das mit dem “Idee verbreiten” – damit tu ich mich nach wie bvor schwer (außer im Blog *gg*), weil ich Hemmungen habe, als Spaßbremse aufzutreten (wenn Alle die neue, praktische und nie glitschige Poly-Fakeholz-Terrasse bewundern wage ich nicht zu sagen, wie umweltschädlich die ist und wie häßlich noch dazu, zum Beispiel)
    Einen hab ich noch:
    wer dann doch im Garten mal etwas bauen möchte (einen Weg, eine Terrasse, ein Mäuerchen – wasauchimmer), der achte doch bitte auf regionale oder recycelte Baustoffe. Warum Granit aus China, wenn es Stein aus dem Steinbruch umme Ecke gibt?
    Und: hocherhitztes Holz ist zwar etwas teurer, aber auch robust und nicht von Chemikalien durchtränkt wie das imprägnierte

    1. Liebe Fjonka, danke für deinen Kommentar! Mit den regionalen Baustoffen hast du natürlich recht, aber da es um Plastik vermeiden geht, habe ich das außen vorgelassen. Das mit dem imprägnierten Holz wusste ich nicht, danke für den Tipp!
      Ich kann gut nachvollziehen, dass du dich schwer damit tust, die Ideen zu verbreiten. Ich habe es früher auch nicht gemacht, da ich nicht belehrend auftreten wollte. Mittlerweile schneide ich solche Themen schon an, meist nur aus der Ich-Perspektive. Wenn ich den Eindruck habe, dass jemand Umweltschutz überhaupt nicht wichtig findet, dann argumentiere ich mittlerweile so, dass ich die persönlichen Vorteile darlege: Bäume und Begrünung schaffen ein angenehmes Microklima im Gegensatz zu versiegelten Flächen, es ist so angenehm, wenn man fast keinen Müll mehr wegbringen kann etc etc. Auf dem Ohr sind die meisten doch ansprechbar, auch wenn es schade ist, dass eine intakte Umwelt für sie kein erstrebenswerter Selbstzweck ist. In ganz harten Fällen frage ich schon mal, wie sie sich die Zukunft ihrer Kinder vorstellen. Ob es wichtig ist, dass die Kinder noch die Artenvielfalt kennenlernen, einen Fisch ohne Plastik essen und in einem stabilen Klima leben oder nicht.
      Ich denke, dass es unbedingt notwendig ist, die Themen zur Sprache zu bringen, wenn wir etwas bewegen wollen. Dabei sollte man im Auge behalten, dass nachhaltiger leben ein Prozess ist und jeder mit dem ersten Schritt beginnt. Ich selbst bin auch weit davon entfernt, komplett nachhaltig zu leben. Wenn man das öfter sagt, fühlen sich die anderen auch nicht bevormundet.
      Liebe Grüße,
      Amely

  3. Liebe Amely,
    im Garten finde ich es nach wie vor sehr schwierig, ohne Plastik auszukommen. Jedes Jahr im Frühjahr, wenn ich die Balkonkästen bepflanzt habe, habe ich mich über die Unmengen an Plastikpflanztöpfe geärgert. Ebenso über die Plastikverpackung der Erde. Deshalb habe ich dieses Jahr im Frühjahr beschlossen, nun mehrjährige Blümchen zu pflanzen. In den letzten Jahren konnte ich beobachten, dass Bienen, Hummeln und Schmetterlinge am meisten Freude an den Wandelröschen und dem Lavendel hatten. Also habe ich dieses mal sämtliche Balkonkästen und Blumenkübel mit eben diesen Blumen bepflanzt. Die bleiben nun ein paar Jahre gepflanzt. Somit spare ich mir nun Jahr für Jahr das Plastik, die Arbeit und das Geld. 🙂
    Aber falls ich mal wieder etwas neu pflanzen muss, warum auch immer, werde ich mal in der Gärtnerei nachfragen bzgl. unverpackter Erde. Das wusste ich nämlich bisher noch nicht, dass es das auch gibt.
    Kaffeesatz nehme ich als Dünger für die Rosen. Die fahren voll drauf ab! 🙂
    Und als Gesichtspeeling ist es auch super. 😉
    Unkrautvlies oder gar Unkrautvernichter gibt es bei mir nicht. Ich zupfe, rumpfe und kratze raus. Meiner Meinung nach ist das eben so wenn man einen Garten hat. Wer sich diese Arbeit nicht machen möchte, kann ja in ein Stadthaus ohne Garten ziehen. Aber das ist meine persönliche Ansicht.
    Liebe Grüße
    Natalie

    1. Liebe Natalie, vielen Dank für deinen Kommentar! Balkonkästen bepflanze ich nicht, seit wir den Garten haben, da ich es zu aufwändig finde. Aber wenn man die Mühe nicht scheut, sind mehrjährige Pflanzen sicher eine gute Alternative! Ich stimme dir vollkommen zu, wer keine Lust auf Unkraut rupfen hat, ist in einem Stadthaus besser aufgehoben! Aber in manchen Fällen ist es schon sinnvoll, dem Unkraut auch auf andere Weise etwas Einhalt zu gebieten. Wir haben zB eine Hecke gepflanzt, und darunter hat sich Unkraut breit gemacht, was schließlich höher als die kleinen Heckenpflanzen wurde. Ein paar Tage nach dem Jäten sah es praktisch genauso aus wie vorher… Deswegen haben wir jetzt die Jutesäcke darunter gelegt. Es kommt nur noch sehr wenig Unkraut, und so haben wir wieder mehr Zeit für andere Gartenaufgaben. Außerdem speichern die Säcke die Feuchtigkeit, sodass wir fast nicht gießen müssen.
      Liebe Grüße,
      Amely

  4. Liebe Amely,
    Du sprichst mir aus der Seele, das sind sehr gute Tipps!!! Ich war noch nie ein Freund von Plastik, weder im Garten noch im Haus und wo ich kann vermeide ich es, was mir allerdings nicht immer gelingt.
    Aber ein paar von Deinen Ratschlägen werden mir helfen, in Zukunft noch weniger Plastik zu verwenden.
    Ich weiß nicht warum, aber Plastik habe ich noch nie gemocht.
    Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang, vielen Dank für deinen Kommentar! Ich finde es super, dass du auch versuchst, Plastik zu vermeiden und durch den Beitrag noch die ein oder andere Anregung bekommen hast. Da das meiste Plastik wieder in der Natur landet, also in den Meeren, Böden oder in der Luft, macht es wirklich Sinn, so wenig wie möglich zu verbrauchen, um die Natur zu schützen. Außerdem sieht es einfach überhaupt nicht schön aus, meiner Meinung nach. Aber du hast recht, es ist wirklich nicht leicht, das Plastik zu umgehen. Deswegen freue ich mich auch immer über Tipps und Anregungen. Je mehr Menschen das Ziel unterstützen, desto leichter wird es!
      Liebe Grüße und euch auch eine wunderschöne (Garten)Woche!
      Amely

      1. Liebe Amely,
        Plastik ist in meinen Augen auch vollkommen unästhetisch, und das ist für mich auch ein Grund, es abzulehnen. Ganz zu schweigen von den katastrophalen Auswirkungen, die es meines Wissens, auf die Natur hat.

        Viele liebe Grüße
        Wolfgang

  5. Liebe Amely,
    hier wird alles genutzt, bis es auseinanderfällt, sogar vorhandene Plastiktüten. Eierkartons gehen zum Marktstand zurück, ich muss meinen Mann daran hindern, sie platt zu machen und ins Altpapier zu entsorgen.
    Im Frühjahr hatte ich Unmengen viereckiger Plastikpflanzentöpfe, weil der Vorgarten komplett neu gestaltet wurde. Die habe ich inklusive Pfandkiste zu Staudenhändler zurückgebracht, dort freut man sich darüber.
    Hab Dank für Deine tollen Tipps!
    Liebe Grüße
    Karen

    1. Liebe Karen, das vorhandene Plastik so lang wie möglich zu nutzen ist auch meine Devise! Plastikübertöpfe, die ich nicht vermeiden kann, hebe ich auch auf, habe aber bisher keinen Verwendungszweck dafür. Vielleicht werde ich nächstes Jahr Gemüse darin vorziehen, mal sehen. Die Idee mit den Eierkartons ist gut, bisher bin ich nicht darauf gekommen. Vielen Dank ebenfalls für den Tipp:)
      Liebe Grüße,
      Amely

  6. Liebe Amely,
    wow, was für ein umfangreicher und informativer (teilweise auch super ironischer 😉
    Post!! Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, das meiste von deinen wertvollen Tipps schon umzusetzen, bis auf die Plastiktöpfe für die Blumen, die mich jedes Jahr aufs Neue ärgern!! Aber so weit, sie einfach zurückzubringen, war ich ehrlich gesagt noch nicht…. Asche auf mein Haupt- das steht auf alle Fälle als Nächstes auf meiner Agenda beim Thema “plastikfrei”.
    Zu den imprägnierten Hölzern hätte ich evtl. auch noch einen Tipp: Wir haben eine Holzterasse am Haus, die wir alle 6-7 Jahre erneuern mussten, selbst mit sog. imprägnierten Holz. Bis wir vor Jahren vom “Mondholz” gehört haben und Lerchenholz, das bei abnehmenden Mond geschlagen wird, verwendet. Die Terasse ist nun 10 Jahre alt, und sieht im Frühjahr, wenn wir sie mit einer Sodalauge schrubben, immer wie neu aus!!! Das Holz ist zwar etwas teurer, als das aus dem Baumarkt, aber das amortisiert sich mit den Jahren….(Ja, unsere Vorfahren wussten noch, dass es sich rechnet, MIT der Natur zu leben 😉
    Viele liebe Grüße

    Jeanne
    P.S. Mach dir keinen Kopf wegen des Päckchens- ich verbuche es einfach unter der Rubrik “dumm gelaufen” 😉

    1. Liebe Jeanne, danke für deinen Kommentar! Einige Gärtnereien verwenden die Töpfe wieder, viele aber nicht. Dann macht es natürlich ökologisch keinen Unterschied, ob man den Topf daheim wegwirft oder die Gärtnerei das macht. Ich denke trotzdem, dass es was bewirkt, denn auf die Weise signalisiert man deutlich, “Wir wollen den Müll nicht, lassen Sie sich bitte was besseres einfallen!”. Wenn immer mehr Plastikmüll bei den Gärtnereien landet, fragen die vielleicht auch mal beim Lieferanten nach, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Man könnte auch Töpfe aus kompostierbarem Material herstellen, das zB ein Jahr hält. Länger sind die Töpfe nämlich gar nicht im Einsatz.
      Das mit dem Holz ist echt ein guter Tipp! Wir haben aber schon eine Terrasse. Gibt es aus diesem Holz auch Gartenmöbel?
      Liebe Grüße aus der Pfalz,
      Amely

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