Notebook & Nachhaltigkeit – unvereinbar?

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Wusstet ihr, dass die Rohstoffe für unsere Handys, Tablets und Notebooks unter unmenschlichen Bedingungen geschürft werden, zum Beispiel im Kongo? Dass zum Teil schon achtjährige Kinder für einen Hungerlohn in den Minen schuften? Dass es immer wieder zu tödlichen Unfällen in den Bergwerken kommt, weil die Arbeiter giftigen Dämpfen oder Steinfällen schutzlos ausgesetzt sind? Dass mit dem durch den Rohstoffabbau erwirtschafteten Geld oft Kriege finanziert werden?

Wusstet ihr, dass die ausgedienten Geräte aus den Industrienationen meistens in ärmeren Ländern landen? Dass sie da auf Müllkippen irgendwo am Strand liegen und die Umwelt verschmutzen? Dass sie die dort lebenden Menschen durch austretende Flüssigkeiten und Gase krankmachen?

Immer schnellere Rechenleistungen, bessere Bildqualität, mehr Speicherplatz und ansprechendere Benutzeroberflächen animieren uns dazu, neue Geräte zu kaufen, auch wenn die alten eigentlich noch funktionieren. Doch selbst wer diesen Anreizen widersteht, kann sich nicht völlig dem Konsum entziehen. Ich zum Beispiel brauche ein neues Notebook, da das alte nach vielen Jahren einfach kapituliert hat.

Ein Kollege, der sich im Gegensatz zu mir sehr gut mit Computern auskennt, hat mich beraten und eine nachhaltige Kaufvariante über den AfB-Shop vorgeschlagen.

AfB schildert auf seiner Website das Konzept so: “Als Europas erstes gemeinnütziges IT-Unternehmen hat sich AfB seit 2004 darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen, sie aufzubereiten, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorzunehmen und die Geräte anschließend mit mindestens einem Jahr Garantie wieder zu verkaufen, um die Produkte in die Hände neuer Nutzer zu bringen. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. Das Besondere daran: Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen gemeinsam verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO2 in erheblichem Maß vermieden werden.”

Das Konzept hat mich überzeugt, und wir haben in einem der Shops vor Ort ein ehemaliges Firmen-Notebook für mich ausgewählt. Von der Auswahl, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der qualifizierten, freundlichen Beratung war ich wirklich angetan (Die Jungs haben sogar extra für mich die Klimaanlage ausgestellt – das ist doch ein toller Service!).

Also, ich freu mich über mein neues Notebook! Falls ihr ein Notebook, Tablet, Smartphone, I-Phone, Flachbildschirm oder Drucker braucht, kann ich euch den AfS-Shop wirklich ans Herz legen. Wie jeder neue Käufer habe ich einen 15-Prozent Gutschein bekommen, den ich gern an euch verlosen möchte. (Verlosung beendet) Hinterlasst mir einfach bis zum 20.9.2017 einen Kommentar hier auf dem Blog.

(Das ist übrigens keine bezahlte Werbung, da ich den vollen Preis für das Gerät bezahlt habe und auch sonst keinerlei Vergünstigungen bekommen habe.)

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9 Kommentare

    1. Hallo Astrid, du hast den 15-Prozent-Gutschein bekommen. Herzlichen Glückwunsch! Bitte schreibe mir eine Mail mit deiner Adresse, dann lasse ich ihn dir zukommen. LG

  1. Hallo Amely,
    ich staune immer aufs neue, womit Du Dich in Deinem Blog auseinandersetzst und würde wünschen, dass gerade diesen Beitrag viele Menschen zu lesen bekommen. Und ich finde richtig gut, wie Du selbst konkrete Konsequenzen daraus ziehst! Die Körschtalschule in Stuttgart sammelt übrigens genau diesen Elektro-Müll mit und über ihre Schülerinnen und Schüler, um ihn entsprechenden Stellen zur Wiederverwertung zuzuleiten.
    In der Hoffnung auf weitere wichtige und interessante Themen und Anregungen grüßt Dich von Herzen
    Mirjam

    1. Liebe Mirjam, schön, mal auf diesem Weg von dir zu hören! Es freut mich, dass du den Artikel interessant findest:) Danke für die Anregung mit der Sammelaktion in der Schule. Das ist wirklich eine gute Idee! Liebe Grüße (und bald mehr von mir per Mail),
      Amely

  2. Oje… nein, so viel wusste ich nicht dazu. )-: Aber ich versuche tatsächlich, sehr bewusst mit dem Konsum umzugehen. Danke für deine wertvolle Anregung, ich schätze es sehr, wenn man in dieser Richtung bewusst und nachhaltig handelt. Liebe Grüße!

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass du dich für die Thematik interessierst. Nachhaltig und bewusst zu konsumieren ist heutzutage wirklich schwer. Aber kleine Schritte sind auch schon ein Erfolg. So sehe ich das auf jeden Fall:)
      Liebe Grüße,
      Amely

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